Praxismarketing was ist das eigentlich?

Praxismarketing

Das Praxismarketing umfasst die Außendarstellung einer medizinischen Einrichtung oder einer Praxis. Das Marketing hat dabei einen großen Einfluss auf die Meinung, die sich Interessierte und Patienten vom Arzt und der Praxis machen. Die zentrale Aufgabe beim Praxismarketing besteht in der Positionierung und bewussten Vermarktung der Praxis. Dabei hat ein erfolgreiches Praxismarketing eine feste Strategie und klare Voraussetzungen.

Praxismarketing: Die Struktur

In struktureller Hinsicht wirkt es sowohl nach außen als auch nach innen. Dabei unterscheidet man zwischen dem externen und dem internen Praxismarketing. Im Mittelpunkt stehen hier eine professionelle Internetpräsenz und eine gut durchdachte Außendarstellung der Praxis. Die eigene Webseite soll die Patienten da abholen, wo sie zunehmend nach medizinischen Inhalten suchen, nämlich im World Wide Web.

Das interne Praxismarketing

Hierbei handelt es sich zum Beispiel um die interne Praxisorganisation, die Praxisausstattung und das Qualitätsmanagement in Form von Fortbildungen. Die Mitarbeiter sind beim internen Marketing ein sehr wichtiger Faktor. Schließlich stehen sie im direkten Kontakt mit dem Patienten und beeinflussen das Bild der Praxis enorm. Des Weiteren gehört zu einem positiven Erscheinungsbild der Praxis auch ein reibungsloser Verlauf des Arztbesuchs und eine angenehme Atmosphäre.

Wichtige Bestandteile vom internen Praxismarketing:

  • Pflegeleitbild und Qualitätsmanagement
  • Mitarbeitermotivation- und Führung
  • Die Praxisausstattung
  • Servicedenken der Mitarbeiter und Teamentwicklung

Das externe Praxismarketing

Hier steht die Gewinnung von neuen Patienten im Vordergrund, sowie die vorhandenen Patienten zu binden und das Praxis-Image weiterzuentwickeln. Zu einer positiven Außendarstellung tragen so nicht nur die Marketing-Maßnahmen, die vom Arzt selber durchgeführt werden, sondern auch die Empfehlungen von Patienten bei. Den Dreh-und Angelpunkt bildet hier also ein einheitliches visuelles Erscheinungsbild, dass die Arztpraxis als Marke positioniert. Im Vordergrund stehen dabei die Nutzung von Printmedien in Form von Broschüren und Zeitungen sowie von digitalen Medien, die Informationen über den Arzt und die Praxis liefern sollen.

Neue Kommunikationswege gewinnen an Bedeutung

Die Internet-Nutzung gewinnt auch in diesem Bereich immer mehr an Bedeutung. Denn wenn es um Gesundheitsfragen geht, dann ist es die unangefochtene Nummer eins. Rund 51 Prozent der Deutschen suchen regelmäßig im Internet nach einem Arzt. Auch neue Kommunikationswege in Form von SMS oder Email gewinnen immer mehr an Bedeutung. So können zum Beispiel bevorstehende Termine mittels SMS oder E-Mail an den Patienten weitergeleitet werden. Was auch immer beliebter wird ist die Online-Terminvereinbarung.

Wichtige Bestandteile vom externen Praxismarketing:

  1. Praxis-Homepage
  2. einheitliches Erscheinungsbild
  3. Praxisinformationen in Broschüren und Zeitungen
  4. Darstellung von Behandlungskonzepten und Spezialisierungen
  5. Patientenempfehlungen
  6. Einträge in Arztverzeichnisse
  7. Presse-und Öffentlichkeitsarbeit
  8. Die Darstellung von Arzt und Praxis im World Wide Web
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